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Jedes Jahr werden rund 300'000 Tonnen Altglas in der Schweiz gesammelt.
Davon werden knapp 90'000 Tonnen für neue Flaschen in der Schweiz
verwendet, ca. 50'000 Tonnen verarbeitet die heimische Baustoffindustrie
und 170'000 Tonnen gehen in den Export.
Glasrecycling
ist Ressourcenschonung
Leichtere Glasverpackungen und steigendes Glasrecycling haben den
Rohstoffverbrauch drastisch verringert. Heute werden mit der gleichen
Rohstoffmenge fünfmal mehr Flaschen als 1955 hergestellt.


Moderne Glasproduktion ist ein Kreislauf nach Vorbild
der Natur
Glasverpackungen genügen der Forderung nach geschlossenen Kreisläufen,
wie die Natur sie in vielen Bereichen kennt. Denn Glasverpackungen können
wiedergenutzt werden: Durch mehrfache Verwendung (Mehrweg) und durch stoffliche
Wiederverwertung (Recycling).

Durch Glasrecycling werden 20 Prozent Energie in der
Glasproduktion eingespart
Der Energieverbrauch bei der Herstellung von Glasverpackungen konnte in
den letzten Jahren deutlich gesenkt werden. So reduzierte sich der Energieeinsatz
pro Glasflasche seit 1970 um 67 Prozent – eine bemerkenswerte Bilanz.
Zur Energieeinsparung trugen insbesondere die Verwendung von Altglas in
der Produktion (20 Prozent weniger Energieverbrauch), die fortschreitenden
Gewichtsreduzierung (Senkung um 15 Prozent) sowie der Einsatz energiesparender
Technologien (32 Prozent), beispielsweise in der Abgaswärmenutzung,
bei.

Glas besteht nur aus natürlichen, wiederverwertbaren
Rohstoffen
Glas wird aus natürlichen, nahezu unbegrenzt vorhandenen anorganischen
Rohstoffen hergestellt. Wichtigster Rohstoff ist heute Altglas. Glasverpackungen
enthalten keine Stoffe, die nach aussen treten und Mensch oder Umwelt belasten
könnten. Glas schafft keine Altlasten, die nachfolgende Generationen
sanieren müssten.

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